Mit Ringo auf dem Planetenweg
Schon am Zürcher Hauptbahnhof kann es Liam kaum erwarten, bis der Zug losfährt. Endlich kann der Ausflug auf den Spuren von Ringo, dem jungen Pinguin, losgehen. Fliegen, das musste Ringo erkennen, kann er leider nicht. Doch er lässt sich vom Huhn Henrietta und der Möwe Belinda für eine fast ebenso schöne Alternative begeistern: Ausflüge! Und hoch hinaus geht es dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Ziele sind der Uetliberg und der Planetenweg.
Ringos Geschichte wird den 4-jährigen Abenteurer Liam und seine Eltern auf den Planetenweg begleiten. Denn natürlich hat Liam nebst seinem grossen Tatendrang auch Mami und Papi mitgebracht. Schliesslich sollte man ein solches Abenteuer nicht ohne die nötige Unterstützung in Angriff nehmen.
«Flieg Ringo, flieg»
Der Start verläuft gemütlich. Mit der Sihltal Bahn geht es Richtung Adliswil. Die ideale Gelegenheit, um nochmals das Reiselied von Andrew Bond zu repetieren, das Liam schon am Vorabend auswendig gelernt hat. «Flüüg, flüüg Ringo, flüüg Ringo, flüüg Ringo, Ringo flüüg us», tönt es fröhlich durch das Zugsabteil.
Nach einer Viertelstunde ist Adliswil erreicht. Jetzt sind die eigenen Füsse gefragt. Doch der kurze Anstieg zur Felsenegg-Bahn ist schnell geschafft. Bevor die Luftseilbahn bestiegen werden kann, gilt es, sich genau umzusehen. Denn irgendwo bei der Station hat Ringo einen Hinweis hinterlassen. Wer bis am Ende der Reise alle vier Buchstaben gesammelt und das richtige Lösungswort gefunden hat, darf sich zurück im Zürcher HB beim ZVV-Kundencenter das Ringo-Bingo-Sammelspiel abholen. Gut zu suchen, lohnt sich also.
Blick über das Zürcher Seebecken
Der Buchstabe ist gefunden, also nichts wie rauf auf den Berg. Während Mami Manuela und Papi Philipp die atemberaubende Aussicht über das Sihltal und den Zürichsee geniessen, ist Liam vor allem von der Fahrt selbst begeistert.
Auf der Felsenegg angekommen beginnt für die Familie die etwa zweistündige Wanderung durchs «Weltall» zum Uetliberg. Den grossen Aussichtsturm – und damit eines der Highlights des Ausflugs – immer wieder schön im Blick, geht es über grüne Wiesen, an schroffen Abhängen vorbei und durch dichte Wälder.
«Achtung, Velo!», ruft Liam plötzlich. Kurz darauf saust ein Mountainbiker vorbei. Zum Glück hat Liam bei Ringos Geschichte gut aufgepasst und rechtzeitig gewarnt. Die Begegnung des Pinguins mit einem Velofahrer endet nämlich etwas weniger glimpflich – aber letztlich doch auch mit einem Happyend.
Via «Hüetliberg» zum Uetliberg
Je näher die Familie dem Uetliberg kommt, desto häufiger tauchen Planeten auf. «Weisst du, Liam, welcher Planet einen Ring hat?». Klar, weiss er das: «Der Saturn», oder wie ihn Ringo nennt, den «Hüetliberg».
Plötzlich strahlt Liam und ruft erfreut: «Der Bachtelturm!» Schnell erklärt ihm sein Mami, dass es sich diesmal um den Uetlibergturm handelt. Und dort steigen sie kurz darauf Stufe für Stufe hinauf. Die Aussicht auf das Zürcher Seebecken, den Prime Tower und die Sihl, welche die Stadt zweizuteilen scheint, ist eindrücklich. Da muss man gar nicht fliegen können.
Wohlverdiente Belohnung zum Schluss
Doch genug gestaunt. Nach dem kurzen Abstecher zum Uetlibergturm stehen die letzten Planeten auf dem Programm. Nach wenigen Schritten ist die Sonne schon von weitem zu sehen. Die grosse gelbe Kugel bildet den Abschluss des Planetenwegs, aber noch nicht von Ringos Abenteuer. Denn es fehlen noch die letzten Buchstaben für das Lösungswort. Ob sich wohl einer an der Bahnstation Uetliberg versteckt.
Nach einem Besuch auf dem Spielplatz steigt die Familie müde, aber glücklich in die Uetliberg Bahn – genau wie Ringo und seine beiden Begleiterinnen. «Es war ein cooler Weg. Super für den Kleinen», schwärmt Mami Manuela. «Man kann auch bräteln und hat eine geniale Aussicht.» Papi Philipp stimmt zu: «Es war sehr abwechslungsreich.» Zurück im Zürcher HB gibt es für Liam dann die wohlverdiente Belohnung. Er erhält das Ringo-Bingo-Spiel, weil er alle Buchstaben unterwegs gefunden hat. Und hat dem kleinen Abenteurer die Reise mit Ringo gefallen? «Ja!», strahlt er. Und er habe bereits gefragt, ob sie demnächst nicht auch den Ausflug ins Küsnachter Tobel machen könnten, fügt sein Mami an.
Ringo fliegt nicht nur aus zum Planetenweg. Auch auf einen Ausflug in die Stadt Zürich oder das Küsnachter Tobel kann man den jungen Pinguin begleiten. Zu jedem Ausflug gibt es eine spannende Geschichte inklusive passendem Reiselied von Andrew Bond. Unterwegs gilt es die richtigen Buchstaben für das Lösungswort zu finden, damit die Spielkarten für das Ringo-Bingo-Sammelspiel im ZVV-Kundencenter abgeholt werden können.
Weitere Informationen unter zvv.ch/familien
