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Politik

Die Rosa Villa von Turbenthal

Einen Hauch von Noblesse strahlt die Rosa Villa auf dem Gelände der Eskimo Textil AG immer noch aus. Tatsächlich fand darin einst ein üppiges gesellschaftliches Leben statt. Heute ist sie zu einem Bürogebäude umgenutzt.

Die Geschichte der Rosa Villa ist verbunden mit der Entstehung der Baumwollspinnereien in Turbenthal und verknüpft mit der Familie Wolf (mitunter auch Wolff geschrieben), die im 19. Jahrhundert in der Gemeinde eine tragende Rolle gespielt hat.

Nachlesen kann man vieles darüber in der Chronik. Johannes (1775–1849), Sohn des einstigen Gerichtsherrn und Schlossbesitzers Erhard Wolf, war mit Anna Margaretha Bosshard verheiratet. Dieser Ehe entsprossen vier Töchter und zwei Söhne. Einer davon hiess Johannes (1815–1874), er verwaltete das Schloss Turbenthal.

Eine neue Note in Turbenthal

In diesem Bericht soll jedoch die Spur von Erhard (1814–1879) nachverfolgt werden. Er hatte die Leitung des in den 1820er Jahren gegründeten Familien- und Spinnereibetriebs in Hutzikon inne. Als er gut 40 Jahre alt war, verheiratete er sich mit der jungen Karolina Stahel von Lettenberg.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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