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Politik

Die grossen regionalen Kulturplayer beissen sich durch die Krise

Die Zahlung der Hilfsgelder hat bei den regionalen Kulturhäusern gut geklappt. Und ihnen das Überleben gesichert. Nun hoffen sie auf den Herbst und viele öffnen trotz der Beschränkungen bereits wieder die Türen.

Nach mehr als einem Jahr Corona, Kurzarbeit und Veranstaltungsverboten sind nun seit einer guten Woche wieder erste Veranstaltungen mit Publikum erlaubt. Die finanzielle Lage der regionalen Kulturinstitutionen unterscheidet sich stark, ohne kantonale Hilfsgelder hätten einige nicht überlebt. Die momentan für Anlässe in Innenräume geltenden Restriktionen sind aber derzeit noch ein grosses Hindernis. So trifft etwa das Konsumationsverbot besonders die Kinos hart.

Central, Uster:  Künstlergagen wurden bezahlt

Positive Worte kommen vom Ustermer Central. Dort hat sich durch die Coronahilfen vom Kanton eine Art Sicherheit eingestellt. Michela Gösken, künstlerische Leiterin des Central, sagt: «Die Hilfen sind sehr gut gemacht vom Kanton. Wir haben Planungssicherheit bis Ende Jahr.»

Das Central habe bisher 80 Prozent der Ticketausfälle, der Vermietungen, der Hygiene-Anschaffungen und der Zusatzkampagne zurückerstattet bekommen. «So konnten wir im letzten halben Jahr sogar 100 Prozent der Künstlergagen auszahlen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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