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Politik

«Dieser Beitrag ist für mich als Theaterschaffender ein Segen»

Für herausragende Leistungen verteilt die Stiftung Landis und Gyr jährlich Werkstipendien zwischen 10'000 und 25'000 Franken. Je ein Autor und ein Schauspieler aus Uster haben diese Voraussetzungen dieses Jahr erfüllt. Mit dem Geld haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne.

Gleich zwei Ustermer Künstler erhalten heuer ein Werkstipendium der Stifung Landis und Gyr. 20'000 Franken gehen an Autor Dieter Zwicky. Dieser ist doppelt entzückt:  « Einerseits freut mich die schöne Summe und andererseits sehe ich das Stipendium als Anerkennung für meine literarische ‹ Terriermentalität › ; d ass gewürdigt wird, was ich nun schon seit Jahrzehnten mache. »

Im vergangenen Jahr hatte Zwicky bereits einen 10'000-fränkigen Anerkennungsbeitrag des Kantons Zürich erhalten. Der Autor hat damit Zeit für ein innerfamiliäres Projekt: Er möchte seine 93-jährige  Mutter « literarisch mit neuem Leben füllen » , wie er sagt. « Ich will ins Leere laufende Sätze um meine Mutter herum drapieren und sie so leicht machen und zum Fliegen bringen. »

An Corona erkrankt

Wer die Arbeit von Dieter Zwicky kennt, weiss, dass bei ihm die sprachlichen Formulierungen und nicht deren vordergründige Bedeutung im Zentrum stehen. « Die Stiftung hat bei der Eingabe keine konkreten Projektdetails verlangt. Das kommt meinem oft schwer zu benennenden Arbeitsprozess entgegen und ist in der hiesigen Subventionslandschaft  ausserordentlich. »

« Das durch die Quarantänefrist noch umfassendere Kappen der Öffentlichkeit hat mich als Künstler auch verletzt. »

Dieter Zwicky, Ustermer Autor

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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