Der Stadt Zürich steht ein gigantischer Umbau bevor. Und damit ist nicht die geplante Verdichtung gemeint.
Es si n d die n euen Klimaziele, die den Umbau nötig machen . Der Stadtrat will die Treibhausgasemissionen, die auf Stadtgebiet anfallen, bis ins Jahr 2040 auf Null verringern. Dies soll Zürich ganz alleine schaffen. Auf den Kauf von CO₂-Zertifikaten verzichtet die Stadt. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei die Verwaltung ein. Sie soll die Klimaneutralität fünf Jahre früher, also 2035 erreichen. Das Ziel sei «ambitioniert und realistisch zugleich», sagte Andreas Hauri (GLP), Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements am Mittwoch an einer Pressekonferenz.
Ölheizungen verschwinden
Von Null anfangen muss die Stadt nicht. Sie wird vor allem Massnahmen, welche sie im Rahmen der 2000-Watt-Gesellschaft eingeleitet hat, verstärken. Am meisten CO₂ ein sparen lässt sich beim Bauen und dem Verkehr.
Heizungen, die Öl oder Gas brauchen , sollen bis in 20 Jahren praktisch verschwinden auf Stadtgebiet. Heute gibt es rund 22’000 davon . Bei ihrem Austausch setzt die Stadt auf zusätzliche Förderbeiträge. Beschleunig en möchte sie a uch die Installation von Solarzellen und de n Ausbau der Fernwärme-Netze. Um Hauseigentümer zu beraten, richtet die Stadt ein « Klimabüro » ein.

