Schnee in rauen Mengen: Diese Situation präsentierte sich in den ersten Wochen dieses Jahres in weiten Teilen der Schweiz. Teils lag die weisse Pracht meterhoch. Eine Herausforderung für Wildtiere aber auch für Pflanzen und Bäume. Eine Umfrage bei drei Förstern im Tösstal zeigt Details über das Schadenmass.
Miriam Lustenberger ist für das Forstrevier Turbenthal zuständig. Sie teilt sich die Arbeit mit einem Kollegen. «Der massive Schneefall Anfang Jahr hat dem Wald in unserem Forstrevier erstaunlich wenig zugesetzt», bilanziert sie. «Das hat damit zu tun, dass unser Waldgebiet auf einer Meereshöhe liegt, wo es schneller mal schneit – im Gegensatz zu tieferen Lagen, wo nach dem Schneefall auch schneller wieder Regen einsetzt.»
Aufrüsten, wo nötig
So sei der Schnee nicht allzu schwer geworden, sagt sie weiter. In tieferen Lagen ausserhalb des Tössberggebietes sei es hingegen vermehrt zu Schneebruchschäden wegen schwerer Schneemassen gekommen.
«Mehr Probleme bekundeten wir später mit Hangrutschen.»
Miriam Lustenberger, Försterin im Forstrevier Turbenthal

