Warme Temperaturen, geöffnete Museen, Zoos und Kinos, erwarteter Sonnenschein: Die Aussichten für den Beginn der Frühlingsferien nächste Woche sind vielversprechend.
Ob sie die Ferien tatsächlich draussen geniessen oder in Quarantäne in der eigenen Wohnung verbringen müssen, ist für 200 Kinder und Angestellte der Schulhäuser Mätteli und Felsenhof in Hinwil noch offen. Sie müssen sich am Donnerstag einem Coronamassentest unterziehen. Dieser wurde vom Schulärztlichen Dienst des Kantons angeordnet, wie man einem Elternbrief der Schule Hinwil entnehmen kann. Grund sind «mehrerer Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus».
Im Schreiben an die Eltern weist die Schule im Auftrag des kantonsärztlichen Dienstes darauf hin, dass sich alle positiv getesteten Schülerinnen und Schüler in Isolation und die im gleichen Haushalt lebenden Personen in Quarantäne begeben müssen. Jene Kinder, deren Eltern einen Test verweigern, werden für die übliche Dauer einer Quarantäne vom Unterricht ausgeschlossen.
«Erhält man ein positives Resultat, muss man halt in den sauren Apfel beissen.»
Daniel Honegger, Leiter Bildung Schule Hinwil
«Kennt man ja, ist nichts Neues», könnte man sich jetzt denken – wenn da nicht die beiden Woche Schulferien wären, in denen so oder so kein Unterricht stattfindet. Ein Schlupfloch also, den Test zu umgehen, ohne schulische Konsequenzen für das Kind, und die Ferien wie geplant zu geniessen?

