Anfang 2020 war die Welt im Turbenthaler Reisebüro Peco Tours, das von Roger und Rahel Schmid geführt wird, noch in Ordnung. «Wir waren mit Buchungen sehr gut unterwegs und haben uns riesig über die Reiselust der Tösstalerinnen und Tösstaler gefreut», sagt Roger Schmid.
Doch schon kurze Zeit später hatten die Reiseunternehmer aus anderen Gründen alle Hände voll zu tun. «Zum einen mit der Rückführungsaktion im März 2020 und den ganzen bereits gebuchten Reisen, die wir annullieren oder umbuchen mussten», erklärt Rahel Schmid.
Ähnlich erging es im Frühling 2020 auch Sonja Müller Lang. Die Turbenthalerin ist Inhaberin und Geschäftsführerin des Reisebüros Women Travel in Winterthur, das sich auf spezielle Einzel- und Gruppenreisen für Frauen spezialisiert hat. Beispielsweise für Aufenthalte in Ayurveda-Kliniken in Indien. «Es war eine absolute Ausnahmesituation im letzten Frühling.»
Von der Welle überrollt
Und die angespannte Lage ist noch lange nicht vorbei: «Letztes Jahr waren wir sehr hoffnungsvoll, was den Herbst anbelangte. Doch dann wurde unsere Branche von der zweiten Welle richtiggehend überrollt», meint Müller Lang. Erneut mussten Reisen storniert werden, erneut standen die Reiseveranstalter vor grossen wirtschaftlichen Einbussen.

