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Politik

Stettbacher Betriebskantine wird zur urbanen Gartenbeiz

Baulich hat Dübendorfs Südwesten mittlerweile zum grossen Nachbarn Zürich aufgeschlossen, nun findet auch eine gastronomische Annäherung statt. Mit der «Waldkantine» eröffnet in Stettbach ein Sommerrestaurant im Stile von «Frau Gerolds Garten».

Es ist das mit Abstand grösste Gartenrestaurant Dübendorfs, das an der Zürichstrasse 137 entsteht. Hier, zwischen dem Bahnhof Stettbach, dem Boom-Quartier Hochbord, der Samsung-Hall und ganz viel sattgrüner Natur bauen Handwerker die «Waldkantine» – einen urbanen, 1000 Quadratmeter grossen Biergarten. Und das an einem Ort, den die meisten wohl noch nie bewusst wahrgenommen haben: Im von Büschen und Bäumen abgeschirmten Aussenbereich des früheren Gebäudes der Credit Suisse.

Inzwischen ist es vorbei mit der Ruhe und Abgeschiedenheit. Draussen beobachten Pendler und Passanten neugierig, wie mithilfe eines Krans die letzten massiven Tannenholzbalken am Pavillon befestigt werden. Drinnen freut sich Fabian Duss sichtlich über den Fortschritt der Bauarbeiten.

Duss ist der Geschäftsführer der Maag Music & Arts AG, die im Event- und Gastrobereich tätig ist. Sein Unternehmen hat «Frau Gerolds Garten» im Zürcher Kreis 5 initiiert und betreibt in Oerlikon zwischen der Halle 622 und dem Bahnhof das Lokal «Zum frischen Max». Unter anderem.

Nicht zu hipsterig

Das Konzept der beiden Sommerbeizen wird in der «Waldkantine» übernommen: Selbstbedienung, ein leichtes Durcheinander mit vielen unterschiedlichen Sitz- und Stehgelegenheiten, ein stimmiges Lichtkonzept. In Stettbach haben sie das längliche Grundstück mit Nischen und Podesten aufgelockert, die mit Stegen verbunden sind.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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