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Politik

Zunder und Zaster im Grüninger Schlossmuseum

Zum Gedenken an den Kirchenbrand 1970 eröffnet das Schloss Grüningen ab dem 17. April eine Sonderausstellung. Dort weht ein frischer Wind.

Es war eine furchtbare Katastrophe, die das «Stedtli» 1970 heimsuchte. Eine Feuersbrunst zerstörte nicht nur die komplette Kirche, sondern beschädigte auch den Dachstock des Schlosses. Die Heimatschutzgesellschaft (HSG) hat das einschneidende Ereignis nun mit einer Sonderausstellung aufgegriffen, die Erinnerungen weckt.

Bereits beim Betreten des kleinen Museumssaals im Grüninger Schloss merkt man: Hier weht ein frischer Wind. Statt verstaubten Glasvitrinen voller Reliquien aus der Grüninger Dorfgeschichte begegnet der Besucher einer farbenfrohen Ausstellungslandschaft im modernen Design.

Denn für die Sonderausstellung «Zunder und Zaster» hat sich die HSG professionelle Hilfe an Bord geholt: Historikerin Iris Blum hat die Ausstellung kuriert, die Grüninger Gestalterin Margarethe Greiner hat sie designt.

Das Grüninger Flatterdach

«Der Brand hat Grüningen damals schwer getroffen und die Bevölkerung danach noch sieben Jahre lang beschäftigt», erklärt Susanne Gutknecht, Projektleiterin Schlossmuseum .

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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