Haben Sie sich auch schon gefragt, mit wie vielen, sich ständig widersprechenden Botschaften wir seit einem Jahr zum Thema Corona konfrontiert wurden? Eigentlich schlucken wir alle diese Botschaften, bis, ja bis sie zu einem persönlichen Problem werden.
Vor einiger Zeit wurde meine Frau nach einem schweren Sturz in eine Klinik in St. Moritz eingewiesen. Dort versuchte mir eine Mitarbeiterin auf empathische Art beizubringen, dass ich mich nun von meiner Frau verabschieden müsse. Die Corona-Vorschriften liessen leider keine andere Möglichkeit zu. So stand ich auf dem Trottoir mit der Erinnerung an ein unter Schock stehendes, gelbgraues Gesicht, welches mich mit grossen Augen anschaute und nach Worten rang.
« So manche Berichterstattung wurde mit der eigenen, politischen Perspektive ohne Skrupel vermischt. »
Die Corona- Vorschriften! Dieser Satz verfolgt mich. Wer nimmt sich das Recht, solche Vorschriften zu machen? Frau Kronig, die oberste Impfstoffverantwortliche, welche es schaffte, dass unser Staat in Sachen Impfstrategie am 9. März 2021 weltweit an 24. Stelle stand? Oder die Berner Bürokraten, welche es nicht für nötig fanden, in Basel ein paar Profis zu organisieren, welche etwas von Medikamentenlogistik verstehen und die Arroganz besassen, nach neun Monaten Pandemie zu erklären, dass man zuerst noch die Logistik auf Vordermann bringen müsse.
Oder all die «wissenschaftlichen» Profilneurotiker, welche sich vor die Kameras drängen und ihre Botschaften nach ein paar Tagen von sogenannten neuen Erkenntnissen abgelöst werden? Oder der Krisenstab des Bundesrates, welcher nicht aus Krisenmanagern, sondern aus Staatsangestellten zusammengesetzt wurde, welche keine Erfahrung zum Thema besassen und durch offensichtliches Missmanagement die Wirtschaft ruinieren, tausende von Menschen in Notlage versetzen und alles schadlos überstehen, ihren Stuhl nicht räumen müssen und weiterhin ihre Supersaläre beziehen werden?

