Im Vorfeld der Sitzung des Grossen Gemeinderates Illnau-Effretikon liess sich ein Grossteil der Mitglieder auf das Corona-Virus testen. Der Stadtrat nahm vollzählig an der Testung teil. Solch klare Ergebnisse und Fakten, wie diese Testaktion ergab – alle negativ – waren in der Diskussion um das Postulat von Beat Bornhauser (GLP) nicht herauszuhören.
Er forderte in seinem Antrag bezüglich der Erhöhung der Verkehrssicherheit und Reduktion der Umweltbelastung in der Stadt, den 14 weitere Gemeinderäte und Gemeinderätinnen unterzeichnet hatten, der Stadtrat möge dafür nötige Massnahmen prüfen. Dabei seien insbesondere die Kantonsstrassenabschnitte Usterstrasse zwischen Einfahrt Länggasse bis zum Rösslikreisel, die Weiler Agasul, Billikon, Luckhausen, Ettenhusen und Bietenholz sowie allfällige weitere Strassenabschnitte einzubeziehen.
Dorfplatz erhitzt noch immer die Gemüter
«Ich will keine Schlagzeilen mehr lesen, dass auf unserem Gemeindegebiet Unfälle passieren», stellte er am Rednerpult klar. In Städten wie Zürich und Winterthur sei es schon heute möglich, auf Kantonsstrassen mit entsprechender Signalisation durch Temporeduktionen die Sicherheit zu erhöhen und die Lärmimmissionen zu senken. «Gerade Tempo-30-Zonen werden als zweckmässige Massnahmen zur Lärmreduktion dargestellt.»
Wie Bornhauser bereits in seiner Begründung festhielt, wurden im Bericht zu einem Kantonsrat-Postulat von Andreas Hasler (GLP) vor einigen Jahren Strecken aufgelistet, welche die gesetzlichen Anforderungen an eine Temporeduktion erfüllen und näher untersucht werden sollen. Dazu gehören in Illnau-Effretikon die Bahnhofstrasse und die Effretikonerstrasse in Oberillnau. In Kyburg wurde die Einführung von Tempo 30 beantragt und mittlerweile eingeführt.

