Die vom Bundesrat ergriffenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bezeichnet sie als «verfassungswidrig» und «menschenverachtend». Unzählige Tode hätten sie verursacht, schreibt die Volketswiler Kantonsrätin Maria Rita Marty (SVP) zusammen mit Hans Egli (EDU) in einer Anfrage an den Regierungsrat. Gewalt in der Familie habe sich vervielfacht, was sich auch darin zeige, dass doppelt so viele Frauen von ihren Lebenspartnern getötet würden.
Die Kindsmisshandlungen hätten in einem erhöhten Mass zugenommen und mittlerweile eine Dimension erreicht, die beängstigend sei. «Das Kinderspital ist schlechthin überfordert», zeigt sich Marty in ihrem Vorstoss überzeugt. Die Massnahmen zerstörten sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit der Menschen.
Schere geht auseinander
Dann kommt die Kantonsrätin auf den Punkt: Unzählige Personen hätten aus Verzweiflung und Überforderung mit der Situation ihr Leben beendet oder dies versucht. Jeder vierte Student leide an Depressionen; und depressive Menschen seien bekanntlich suizidgefährdet, so Marty. «Personen jeder Altersgruppe möchten unter den heutigen Lebensbedingungen nicht mehr leben.»
«Die Schwachen in unserer Gesellschaft kommen nun völlig unter die Räder»
Maria Rita Marty (SVP), Volketswiler Kantonsrätin

