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Politik

«Wir müssen nicht demütig sein»

Wohin gehört Wildberg? Und wie soll sich die Gemeinde künftig ausrichten? Beim Versuch einer Einordnung erklärt Gemeindepräsident Dölf Conrad, dass Wildberg durchaus eine attraktive Braut sei.

Ein Mittwoch im März. Ich habe mit Dölf Conrad abgemacht, dass wir eine gemeinsame Fahrt durch die Gemeinde Wildberg machen, wo er seit 2016 Gemeindepräsident ist. Hintergrund für diese Idee ist die Diskussion um die Zukunft der Gemeinde.

Eine Art Schicksalsfrage, welche die Einwohner und auch Dölf Conrad je länger je mehr beschäftigen wird: Wohin gehört die Gemeinde? Zum Zürcher Oberland, also zu Russikon oder Pfäffikon? Oder doch eher zum Tösstal, also zu Turbenthal oder Wila?

Kurze Grenze zu Turbenthal

Den Ausschlag für unser Treffen gab der Start der Einheitsgemeinde Wildberg Anfang Jahr. Aber auch eine E-Mail-Nachricht von Conrad an die Redaktion. Er kritisierte darin, dass der «Tößthaler» die Gemeinde Wildberg einseitig jeweils dem Tösstal zuordne. Etwas, das dem gesamten Gemeinderat schon länger sauer aufstosse. Denn geostrategisch, also ganzheitlich betrachtet, gehöre Wildberg ganz klar zum Zürcher Oberland und nicht zum Tösstal.

«Da haben früher Vampires in den Hang geschossen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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