Politik

Die Serafe verlässt Fehraltorf

Die Serafe AG verlegt ihren Hauptsitz in den Kanton Schwyz. Der Sitz des Mutterhauses verbleibt dagegen in Fehraltorf.

Die Serafe AG wird im Herbst umziehen.

Archivfoto: Christian Merz

Die Serafe verlässt Fehraltorf

Die Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und TV-Gebühren zieht um. Wie die Serafe AG in einer Mitteilung schreibt, wird sie ihren Hauptsitz im kommenden Herbst von Fehraltorf nach Pfäffikon im Kanton Schwyz verlegen. «Während der Aufbauphase der Erhebungsstelle in den Jahren 2017 und 2018 stand wiederholt die Frage im Raum, wie geeignet die Büroräumlichkeiten in Fehraltorf sind.»

Mitentscheidend für die Wahl des Standorts Fehraltorf sei damals unter anderem die Nähe zum Postverteilnetz gewesen. Aber vor allem die grosse Abhängigkeit vom im Fehraltorf beheimateten Mutterhaus, der Secon AG, sei ausschlaggebend gewesen. «Eine ernsthafte Diskussionen über einen alternativen Hauptsitz der Erhebungsstelle ohne gleichzeitigen Umzug der Secon AG kam dadurch erst gar nicht auf», schreibt das Unternehmen weiter.

Mit der zunehmenden Abnabelung vom Mutterhaus habe sich diese Situation während den ersten beiden operativen Jahren nun aber kontinuierlich verändert. Diese Verselbständigung der Serafe AG sowie unter anderem der Ressourcenausbau hätten den Entscheid eines Standortwechsels gefestigt, so das Unternehmen. Diesen habe man nun in der neu entstandenen Grossüberbauung «Halten» in Pfäffikon gefunden.

Call-Center bleibt in Fehraltorf

Der Umzug habekeine Auswirkungen auf die Anzahl der Mitarbeitenden, schreibt das Unternehmen weiter. «Die Schweizerische Erhebungsstelle agiert ab Herbst 2021 mit einer unveränderten Anzahl Mitarbeitenden am Hauptsitz.» Die Mitarbeitenden des Callcenters seien vom Standortwechsel nicht betroffen. Auch der Sitz des Mutterhauses Secon AG wird in Fehraltorf verbleiben. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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