Mit Spannung warten Bevölkerung, Gastronomie und Wirtschaft auf den weiteren Öffnungsfahrplan des Bundesrats. Dieser wird am Freitag über mehrere Varianten diskutieren, wie bundesratsnahe Quellen bestätigen.
Eine der Varianten beinhaltet dabei jene Lockerungen, die der Bundesrat letzte Woche den Kantonen zur Vernehmlassung vorgelegt hatte. Eine weitere Variante sieht eine zurückhaltendere Lockerung vor, die in kleinen Schritten erfolgen soll, gestaffelt über den ganzen Monat April. Die restriktivste Variante sieht Öffnungsschritte erst ab einem späteren Zeitpunkt vor, voraussichtlich ab Mai.
Unter den Departementen wurde am Donnerstagnachmittag bis in die Abendstunden hinein um die einzelnen Varianten und Öffnungsschritte gefeilscht. Wie das zweite Öffnungspaket nach der Bundesratssitzung aussehen wird, ist deshalb offen.
Klarheit gibt es im Vorfeld der Sitzung lediglich in einem einzigen Punkt. Demnach will das Innendepartement im Einvernehmen mit den anderen Departementen private Treffen von bis zu zehn Personen wieder zulassen. Dies im Hinblick auf Ostern. Bisher durften sich nur fünf Personen im privaten Rahmen besuchen. Dass die Fünferregel fallen soll, bestätigen gut unterrichtete Kreise.
Grosse Öffnungsschritte gibt es nicht

