Viel musste Luigi Boccadamo (FDP) vom Ressort Hochbau und Raumplanung nicht erklären und auch keine Fragen beantworten, die Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung und der kommunale Mehrwertausgleich passierten problemlos.
« Sie sind wahrscheinlich vor allem wegen diesem Traktandum gekommen » , sagte Gemeindepräsident Peter Jäggi (FDV) als es zum zweiten Traktandum, der Vertikalen Integration, Projekt und Kreditgenehmigung und einer Teilrevision der Gemeindeordnung ging.
Auch ohne Spitex möglich
90 stimmberechtigte Dürntner hatten in der grosszügig gestuhlten Mehrzweckhalle Blatt Platz genommen, um sich zum Thema zu äussern. Gemeinderat Lukas Leibundgut (SVP) erläuterte die Vorlage und ging auf Fragen ein, die im Vorfeld gestellt wurden. « Die Gründung der Nauengut AG kann auch ohne die Integration der Spitex gemacht werden. Die Spitex Dürnten ist aber mit grosser Mehrheit dafür, weil man dadurch mehr Professionalität erreicht. » Der Gemeinderat wolle eine ganzheitliche und koordinierte Beratung und Betreuung der Dürntner Bevölkerung, betonte Leibundgut.
Die neu zu gründende AG bleibe zu 100 Prozent im Besitz der Gemeinde, sei gemeinnützig und deshalb steuerbefreit, Überschüsse würden in den Betrieb reinvestiert. Fall es zu Aktienverkäufen kommen sollte, müsste dies von der Gemeindeversammlung bewilligt werden, was eine Änderung der Gemeindeordnung zur Folge habe. « Aktienverkäufen ab 200'000 Franken müssen von den Stimmberechtigten genehmigt werden. »

