Der Illnau-Effretiker Stadtrat hat bisher im Zusammenhang mit dem Corona-Hilfspaket Darlehen im Umfang von 175'600 Franken gesprochen. 30 Personen haben das kommunale Hilfsprogramm, das die Exekutive im Frühjahr 2020 für Kleinstunternehmen und Selbstständige ins Leben gerufen hatte, in Anspruch genommen.
Davon wurden per 30. November 2020 44'000 Franken zurückbezahlt, wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt. Darlehen in der Höhe von 131'600 Franken habe man bis 31. März 2021 verlängert.
Rückzahlungen regeln
Wie in der Mitteilung weiter zu lesen ist, erwartet der Kanton Zürich, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Gelder im Umfang von 170'000 Franken per Ende April 2021 abgerechnet werden. «Der Stadtrat hat sich deshalb mit der Fragestellung auseinandergesetzt, welche Gelder zurückzubezahlen sind und in welchen Fällen ein à fonds perdu-Beitrag erfolgen kann», schreibt die Exekutive weiter. Er hat dazu Kriterien definiert und will nun deshalb mit den Empfängern in Kontakt treten, um die Rückzahlungs- bzw. Erlassmodalitäten zu regeln.
Allgemein hätten die Gesuche und die Anfragen für Nothilfe in den letzten Monaten merklich abgenommen. Seit Jahresbeginn sei erst ein neuer Antrag eingegangen. Der Stadtrat schliesst daraus, dass die übergeordneten Hilfsinstrumente grundsätzlich gut greifen. «Trotzdem gibt es weiterhin Unternehmen, die keine adäquate Hilfestellung erhalten (z. B. Startups) oder bei denen ein zeitliches Vakuum bis zur Auszahlung der Gelder entsteht», schreibt dieser.

