Abo

Politik

Wie einst 579 Leichen aus Näfels in Rüti landeten

Die Texte, die Grafik, die Illustrationen, der Druck: Alles an einem neuen Büchlein zur Rütner Klostergeschichte stammt aus der Region. Federführend ist Susanna Frick, die ehemalige Chronistin der Gemeinde.

Susanna Frick weiss hier zu jeder Ecke etwas zu erzählen. So viel wird schnell klar, wenn man sich mit ihr auf dem Klosterplatz in Rüti trifft. Sie zeigt auf das heutige Sekretariat des Pfarrhauses. «Früher war das ein Pfrundhaus. Dort hat man Gäste beherbergt», sagt Frick. Gleich daneben liegt der ehemalige Stall. «Den hat man Marstall genannt. Wegen dem Wort Mähre für die weiblichen Pferde.»

Die ehemalige Chronistin – im vergangenen September wurde sie pensioniert – schlägt vor, ins Amtshaus zu gehen. «Dort kann ich zeigen, wie das Kloster früher aussah.» Sie erzählt vom grossen Einfluss, den Besitz- und Reichtümern des 1206 gegründeten Klosters. Und warum es von der ersten Idee, ein Buch über die Klostergeschichte zu veröffentlichen, bis zur Umsetzung und Veröffentlichung von  «Tempus vivit – Geschichte lebt» rund zehn Jahre gedauert hat.

Verse und Illustrationen

«Damals machten wir eine grosse Klosterausstellung und da kam bei mir die Idee auf, die Klostergeschichte in einem Buch festzuhalten.» Frick begann Verse zu einzelnen, herausragenden Ereignissen zu dichten und fragte den Rütner Theo Junker an, der jahrzehntelang die Karikaturen im Joweid-Heft zeichnete, ob er Illustrationen für ein geplantes Buch anfertigen wolle.

« Die Grundidee war, dass das Buch auch witzig sein soll. »

Susanna Frick, ehemalige Rütner Chronistin

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?