Der Druck auf den Bundesrat ist hoch, bald die Restaurantterrassen, aber auch die Restaurants selber rasch wieder zu öffnen. Am Freitag berät er an seiner Sitzung das weitere Vorgehen. Die Frage ist aber: Welches Risiko geht jemand ein, der ein Restaurant besucht?
Eine aktuelle Studie zu diesem Thema stammt von der Technischen Universität in Berlin, die am 10. Februar aktualisiert wurde. Die Forscherinnen und Forscher wollten wissen: In welchen geschlossenen Räumen können sich besonders viele Personen infizieren? Um diese Frage zu beantworten, ermittelten sie, wie hoch jeweils die Dosen von belasteten Aerosolpartikeln sind, die die Anwesenden einatmen.
Die Höhe der Dosis ist abhängig davon, wie viele Menschen sich in einem Raum aufhalten und wie lange, was sie tun und ob sie Maske tragen. Die Forscher gingen davon aus, dass die Abstandsregeln eingehalten und die Räume regelmässig gelüftet werden.
Besser mit Maske
Das Resultat: Am höchsten ist das Risiko in einem voll belegten Klassenzimmer. Hier steckt eine infizierte Person 11,5 weitere Personen an. Danach folgt ein zur Hälfte belegtes Büro. In beiden Fällen tragen die Anwesenden keine Maske. Das Ansteckungsrisiko ist auch deshalb so hoch, weil sich die Personen an diesen Orten über acht Stunden aufhalten.

