Abo

Politik

E-Bikes bleiben die Sorgenkinder

2020 hat die Zahl der Verkehrsunfälle im Kanton Zürich abgenommen. Gleichzeitig gab es aber mehr Verletzte und Tote. Beides hat mit der Corona-Pandemie zu tun.

Auf den ersten Blick präsentiert sich die Verkehrsunfallstatistik (Vusta) für das Jahr 2020 erfreulich. Die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle auf dem gesamten Kantonsgebiet ging von mehr als 16’000 im Jahr 2019 auf 14’911 im vergangenen Jahr zurück. Das entspricht einem Minus von 7 Prozent. Sogar um 10 Prozent reduzierte sich die Zahl der Unfälle mit einem reinen Sachschaden.

Damit hat es sich aber schon fast mit den positiven Nachrichten. Trotz weniger Unfällen gab es nämlich mehr Verletzte und Tote zu beklagen. Die Zahl der Schwerverletzten ist kantonsweit von 582 auf 591 (+2 Prozent), jene der Todesopfer von 24 auf 30 (+20 Prozent) gestiegen.

Die sinkende Zahl der Unfälle und das Plus bei den Verletzten: Beides lässt sich zumindest teilweise mit der Corona-Pandemie erklären, wie am Mittwoch an der Präsentation der Vusta zu erfahren war.

Vor allem während des Lockdown waren weit weniger Pendler unterwegs als normalerweise. Dadurch hat die Gesamtzahl der Unfälle abgenommen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?