Ustermer Schülerin gewinnt Bronze
Letztes Jahr konnte das Finallager der Mathematik-Olympiade der Corona-Pandemie noch knapp entgehen. Dieses Jahr fanden Unterricht und Prüfungen online statt. Auch die zwei vierstündigen Prüfungen, welche über den Platz auf der Rangliste entscheiden, meisterten die Teilnehmenden in den eigenen vier Wänden.
Inhaltlich änderte sich durch die virtuelle Durchführung nichts an den Prüfungen, wie die Organisatoren in einer Medienmitteilung schreiben. Wie üblich hätten die Beweise und logisches Denken im Vordergrund gestanden.
Zahlreiche Medaillen verliehen
Gold ging an Philipp Junghans (Alte Kantonsschule Aarau, AG) und Yanta Wang (Gymnasium Oberwil, BL). Dazu wurden sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen verliehen. Unter den Bronze-Gewinnern befindet sich Emily Dikhoff. Sie besucht die Kantonsschule Uster.
«Die Aufgaben sind ganz anders, als die meisten es sich vorstellen. Es geht nicht darum etwas zu berechnen, wie man das aus der Schule kennt», sagt die Medaillengewinnerin. Sie hat schon mehrmals an der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Ihr Traum ist es, sich in Zukunft an der Mitteleuropäischen oder der Internationalen Mathematik-Olympiade teilzunehmen.
Sozialer Austausch trotz Pandemie
Für ein bisschen sozialen Austausch sorgten Videoanrufe und virtuelle Spielabende – mit Schach oder dem Kartenspiel Tichu. «Ich bin sehr froh, dass sich die Freiwilligen so viel Mühe gegeben haben, dass der soziale Aspekt dieses Jahr nicht ganz wegfällt», meint Emily Dikhoff.
Bis sie ihre Preise in den Händen halten können, müssen die Jugendlichen aber noch bis zur offiziellen Rangverkündung warten, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet.
Die Mathematik-Olympiade ist ein nationaler Mathematikwettbewerb, welcher jährlich vom Verein imosuisse organisiert und durchgeführt wird. Die meisten Mitglieder des Vereins waren während ihrer Schulzeit ebenfalls Teilnehmende und geniessen es nun ihr Wissen und ihre Begeisterung zur Mathematik weitergeben zu können.

