Die 1977 erstellte Sportanlage Hüssenbüel in Hinwil wird es künftig nicht mehr geben – zumindest nicht, wie man sie heute kennt. In den nächsten Wochen fahren Bagger auf und beginnen mit dem Abbruch der gesamten Anlage. Geplant ist die Erstellung einer Dreifachsporthalle, eines Kunstrasenfeldes sowie die Sanierung der gesamten Aussenanlage. Das Hinwiler Stimmvolk bewilligte dafür im November 2017 einen Rahmenkredit von 28 Millionen Franken.
Nun hat auch der Gemeinderat Nägel mit Köpfen gemacht und vor Kurzem die entsprechende Baubewilligung für das Projekt erteilt. Horst Meier (FDP), Ressortvorsteher Finanzen und Liegenschaften und Präsident der Baukommission , ist erfreut über den Verlauf. Wie er sagt, beschäftigt das Projekt die Gemeinde schon seit fast zehn Jahren. «Es brauchte viel Vorarbeit, um an den Punkt zu gelangen, wo wir jetzt sind.»
Terminengpässe bei Hallennutzung
Heute verfügt die Schule Hinwil über sechs kleinformatige Sporthallen, die nicht mehr den modernen Anforderungen entsprechen. Wie aus einem Gemeinderatsbericht hervorgeht, können vor allem auf Sekundar- und Mittelstufe einige Mannschaftssportarten nicht oder nur in sehr eingeschränkter Form unterrichtet werden. Nebst dem Schulsport werden die Sporthallen intensiv durch Vereinen genutzt, was zu weiteren Engpässen führt. «An den Abenden stehen für neue oder wachsende Vereine keine freien Kapazitäten zu Verfügung», so der Gemeinderat.
«Die Anlage Hüssenbüel ist so oder so in die Jahre gekommen.»
Horst Meier (FDP), Gemeinderat

