Politik

Acht Sätze, die man seit einem Jahr nicht mehr hört

Am 25. Februar 2020 wurde der erste Corona-Fall in der Schweiz diagnostiziert. Seither hat sich vieles verändert. Folgende acht Sätze sind mittlerweile ausgestorben.

Acht Sätze, die man seit einem Jahr nicht mehr hört

Was hast du am Wochenende vor?

Vor einem Jahr konnte man noch in den Ausgang, in Bars und Restaurants. Das hat sich schnell geändert, als der Bundesrat am 16. März 2020 den landesweiten Lockdwon ausgerufen hat. Seither kann man kaum mehr etwas unternehmen an den Wochenenden – ausser Spazieren vielleicht. Die Frage erübrigt sich also.

 

Können meine Kollegen auch zur Party kommen? 

Spontan Freunde irgendwo hin mitbringen? Unvorstellbar. Seit mehreren Monaten herrscht eine Personenbeschränkung. Und auch wenn die Zahl der erlaubten Personen hin und wieder schwankt: Man durchmischt aktuell kaum seine Freundeskreise.

 

Gibts heute ein Feierabendbier?

Vielleicht virtuell, ja. Aber mit seinen Arbeitskollegen im echten Leben ein Bier zu trinken, ist längst Vergangenheit.

 

Klar kann ich so arbeiten, ich bin nur erkältet.

Normalerweise haben Herr und Frau Schweizer keine Zeit, um krank zu sein. Erkältung? Dafür gibts Kleenex. Fieber? Neocitran regelt das. Nicht zu Zeiten von Corona: Geht man mit laufender Nase aus dem Haus, erntet man böse Blicke. «Bleiben Sie zu Hause», so das Credo.

 

Darf ich von deinem Drink probieren?

Selbsterklärend. Das eigene Glas ist heilig.

 

Das geht nicht, dann bin ich auf Reisen.

Das Reisen wurde innerhalb des letzten Jahres zur Herkulesaufgabe. Welche Grenzen sind geöffnet, welche nicht? Wo braucht man einen Test, wo nicht? Wann muss man sich in Quarantäne begeben? Für wie lange? Wie oft ändert das BAG seine Liste? Da bleibt man doch lieber zu Hause.

 

Gehen wir nachher noch in einen anderen Club?

Normalerweise tanzen sich Partytiger Samstagnacht durch mindestens zwei Lokale, bevor sie sich mit einem Döner auf den Nachhauseweg begeben. Seit einem Jahr sind die Türen der Clubs jedoch geschlossen, getanzt wird höchstens im eigenen Wohnzimmer.

 

Nehmen wir den Zug um drei oder vier Uhr morgens?

Nachtzüge. Ein Privileg, das wir viel zu wenig geschätzt haben. Ist man jetzt doch noch zur späten Stunde unterwegs, muss man auf ein teures Taxi zurückgreifen.

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