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Politik

Einigung zu illegaler Linden-Fällung sorgt für Kritik

Die Gemeinde Hinwil und der Steiner-Beck sind überein gekommen, wie es nach der illegalen Linden-Fällung weitergehen soll. Die Lösung passt aber nicht allen. So wird der Vorwurf laut, der Gemeinderat würde den Beck für sein Vorgehen sogar noch belohnen.

Der Steiner-Beck will in Hinwil nahe des Bahnhofs bauen. Eine 120-jährige Linde, vom Gemeinderat als schützenswert eingestuft, stand ihm dabei im Weg. Kurzerhand liess er sie vergangenen August fällen. Ein illegales Manöver.

Die Bevölkerung übte scharfe Kritik am Steiner-Beck und forderte harte Konsequenzen seitens Gemeinde, darunter zum Beispiel der Entzug der Baubewilligung. Vor wenigen Wochen wurde klar, wie sich die Gemeinde und der Bäckermeister geeinigt haben.

Zum einen wird es eine Ersatzbepflanzung zu Lasten des Steiner-Becks geben. Zum andern hat Bernhard Steiner aus eigener Initiative der Gemeinde im Sinne einer «öffentlichen Wiedergutmachung» einen Geldbetrag in fünfstelliger Höhe für die Realisierung von Naturschutzmassnahmen in der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Bernhard Steiner die Baubewilligung für sein Projekt entziehen kann und will die Gemeinde nicht, sagte damals Gemeindeschreiber Roger Winter.

So haben sich die Gemeinde Hinwil und der Steiner-Beck geeinigt

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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