Wer gegen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit oder das Versammlungsverbot von fünf Personen verstösst, muss blechen: Seit knapp zwei Wochen darf die Polizei Ordnungsbussen an Corona-Sünder ausstellen.
Maskenverweigerern droht hierbei eine Busse von 100 Franken. Organisiert man eine private Veranstaltung mit mehr als fünf Personen, kostet das 200 Franken. Teilnehmer einer solchen Party werden mit einer 100-Franken-Busse bestraft.
Wie eine Anfrage bei diversen Polizei-Posten in der Region zeigt, scheinen sich die Oberländer mehr oder weniger an die Corona-Massnahmen zu halten. In Pfäffikon, Fehraltorf und Russikon musste die Polizei noch keine Corona-Bussen ausstellen. Peter Andenmatten, Polizist bei der Kommunalpolizei Region Pfäffikon: «Wir arbeiten nach dem Verhältnismässigkeitsprinzip. Bevor eine Busse ausgesprochen wird, suchen wir das Gespräch mit den Betroffenen. Das hat bis jetzt sehr gut funktioniert.»
«Haben wir die Personen auf ihren Verstoss angesprochen, reagierten alle mit Verständnis und kooperierten.»
Peter Andenmatten, Kommunalpolizei Region Pfäffikon
Teilweise wurden kleinere Verstösse gegen die Corona-Regeln auf Patrouillenfahrten von den Polizisten selber festgestellt, in anderen Fällen wurden sie über die Zentrale alarmiert. Meist handelte es sich dabei um zu grosse Menschenansammlungen oder das Nicht-Tragen der Maske. «Haben wir die Personen auf ihren Verstoss angesprochen, reagierten alle mit Verständnis und kooperierten», so Andenmatten.

