Der 10. Februar 2020 war aussergewöhnlich, auch für den Baumer Gemeindepräsidenten Andreas Sudler (parteilos). Er war an diesem historischen Tag ebenfalls auf dem Unteren Wolfsberg vor Ort. Und auch in den Tagen und Wochen nach dem Brand stand er ständig im Einsatz.
«Ich war immer ganz vorne dabei und habe den Kontakt zu den Betroffenen gehalten», sagt Sudler rückblickend. «Auch ich war sehr betroffen. Wie auch viele andere Baumer habe ich gesehen, dass wir den Menschen helfen müssen.» Bei der Verarbeitung dieses Schockereignisses habe ihm geholfen, mitzuerleben, dass es den Betroffenen bald wieder besser gegangen sei.
Nicht überbewerten
Viel Zeit für anderes blieb dem Gemeindepräsidenten damals nicht mehr. «Zum Glück habe ich in meiner Firma und in der Verwaltung gute Leute, die mich, wo nötig, entlastet haben», sagt Sudler heute. Denn ansonsten wäre dieser Einsatz unmöglich gewesen. Überbewerten möchte er diesen aber auch nicht.
Beeindruckt ist er noch immer von der Solidarität, welche in den Tagen nach dem Brand weit über Bauma hinaus entstanden war. «Die grosse Solidarität in der Gemeinde, die überall spürbare Verbundenheit: Ja, das hat mich sehr stolz gemacht, zu dieser ganz besonderen Gemeinde zu gehören.»

