Details entscheiden darüber, ob die Schweiz rund eine halbe Million Impfdosen mehr oder weniger zur Verfügung hat. Konkret: kleinere Spritzen und dünnere Nadeln. Sie können dabei helfen, das Maximum aus den Impfstofflieferungen des Herstellers Pfizer/Biontech herauszuholen.
Noch ist Impfstoff äusserst knapp, jede Dose zählt – weil aktuell neben Pfizer auch die Konkurrenten Moderna und AstraZeneca Verzögerungen in der Produktion melden.
Die Schweiz hat einen Vertrag für 3 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech – eigentlich. Doch der Hersteller macht es der Schweiz gerade schwer, wirklich so viel impfen zu können. Denn der Stoff wird nicht in einzelnen Dosen geliefert, sondern in Fläschchen, aus denen dann die Spritzen aufgezogen werden.
Ein Sechstel weniger Fläschchen
Ursprünglich sollte das medizinische Personal in der Schweiz 5 Dosen aus einem Fläschchen ziehen. «Die Anzahl wurde in der Zwischenzeit durch den Hersteller auf 6 angepasst», teilt nun aber das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit. Nicht weil plötzlich mehr Stoff in den Fläschchen ist, sondern weil der Hersteller davon ausgeht, dass der gleiche Inhalt für mehr Impfungen reicht.

