Eine schöne Überraschung für Christoph Hitz: Der jüngst zurückgetretene Gemeindepräsident von Hittnau und Inhaber des Restaurants Freihof durfte letzte Woche einen Brief einer Sekundarschulklasse mit einem «Zustupf» von 100 Franken entgegennehmen.
«Wir, die Klasse 1B, wollen in dieser schwierigen Zeit mit unserer Punschaktion etwas Geld sammeln und überreichen Dir einen kleinen Beitrag. Es ist nicht viel, aber es kommt von Herzen», stand da geschrieben. Dabei war Hitz nicht der einzige, der von der Aktion der Schulklasse profitierte.
«Wir haben im Klassenrat entschieden, wer unterstützt werden soll», sagt Klassenlehrer Thomas Müller auf Anfrage. «Schliesslich fiel die Wahl auf die vier Restaurants und zwei Künstler aus Hittnau.» Ihnen allen habe ein Betrag von 100 Franken übergeben werden können. «Wir wollten damit ein Zeichen setzen. Uns ging es weniger um den Betrag als vielmehr um den Ausdruck von Mitgefühl.»
Müller und seine Frau sammeln bereits seit zehn Jahren jeweils in der Adventszeit Geld für unterstützenswerte Personen. «Ich frage meine Klasse jeweils, ob sie das Projekt durchführen möchten, denn die Herstellung des Punsches erfolgt in ihrer Freizeit.» Dieses Jahr hätten die Schüler einstimmig für die Durchführung des Projektes gestimmt und dabei bereits geäussert, dass sie auch nächstes Jahr wieder dabei sein werden. «Bis jetzt haben meine Schülerinnen und Schüler kein einziges Jahr ausgelassen, das Klassenprojekt macht ihnen offensichtlich selbst auch grosse Freude.»

