Der Geldsegen aus dem Lotteriefonds des Kantons St. Gallen ist für gemeinnützige Projekte und nicht gewinnorientierte Institutionen in Kanton und Region jeweils ein willkommener Zustupf. Rund 22 Millionen Franken stehen rückwirkend für das Jahr 2020 aus diesem Topf zur Verfügung, wie der Kanton St. Gallen schreibt.
Der St. Galler Kantonsrat heisst konkret insgesamt rund 11 Millionen Franken für über 130 Vorhaben in den Sparten Kultur, Soziales, Bildung, Gesundheit, Natur, Umwelt, Denkmalpflege und Entwicklungszusammenarbeit gut. Hinzu kommen jährlich wiederkehrende Zahlungen aus dem Lotteriefonds an die Betriebskosten von Institutionen. Diese erfüllten wichtige Aufgaben im Bereich des Kulturschaffens und der Kulturvermittlung, heisst es.
Bedeutendes Kulturobjekt
Von den projektbezogenen Geldern gehen 2020 knapp 1,5 Millionen Franken in die Region der Linthebene, insbesondere nach Rapperswil-Jona. Der grösste Nutzniesser ist dabei das Schloss Rapperswil. Der Umbau und die Neuinszenierung des Wahrzeichens, der rund 17,5 Millionen Franken kostet, werden in einer ersten Tranche mit 775’000 Franken unterstützt.
Seit rund 800 Jahren thront das Schloss Rapperswil hoch über der Stadt und geniesst als bedeutendes Kulturobjekt grosse Bekanntheit weit über die Stadtgrenzen hinaus, heisst es im Bericht zu den Winter-Beiträgen 2020 aus dem Lotteriefonds des Kantons St. Gallen. Allerdings erlaubten es die heutigen räumlichen Verhältnisse kaum, das Schloss offener für kulturelle, gesellschaftliche und touristische Anlässe zu nutzen.

