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Politik

Enderlins Erinnerungen an die beliebteste Geschäftsstrasse Usters

Der Gärtnermeister Hermann Enderlin wuchs um die Jahrhundertwende in der Nähe der Freiestrasse in Uster auf. Dank seinen Memoiren wissen wir heute, wie es in der Wirtschaft «Zum Salmen» zu und her ging und was im Kolonialwarenladen verkauft wurde.

Strassen verändern sich im Laufe der Zeit, vielmehr, als wir vielleicht annehmen. Nicht nur das Strassenbild, die bauliche Gestalt, wird gänzlich anders, auch die Nutzung erlebt einen fundamentalen Wandel.

Um das Jahr 1970 herum erinnerte sich der Ustermer Gärtnermeister Hermann Enderlin an die Freiestrasse, wie er sie in seiner Kindheit um die Jahrhundertwende noch gesehen und erlebt hatte.

Verbindung zwischen Bahnhof und Aatalstrasse

Enderlin wollte den Jungen zeigen, « wie sich in der relativ kurzen Zeit eines Menschenlebens vieles verändert. »  Dieses Vorhaben ist ihm mit seinen maschinengeschriebenen « Erinnerungen an die Freistrasse »  von etwa 1975, die sich heute im Stadtarchiv Uster befinden, zweifellos gelungen.

Die Freiestrasse war bereits um das Jahr 1860 herum die bei Weitem beliebteste Geschäftsstrasse Usters. Damals wurde sie auch erbaut. « Sie diente der Verbindung des neu erstellten Bahnhofs mit der in den 1850er Jahren erbauten Aatalstrasse » , so Hermann Enderlin rückblickend.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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