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Politik

So haben sich die Gemeinde Hinwil und der Steiner-Beck geeinigt

Im August hat der Besitzer des Steiner-Becks die geschützte Linde vor der Filiale am Bahnhof Hinwil illegal fällen lassen. Darauf hagelte es Kritik. Nun hat er sich mit der Gemeinde auf eine Entschädigung geeinigt.

Es war eine Aktion, die über die Gemeindegrenzen hinaus für Aufschrei sorgte: Die Fällung der 120-jährigen Linde am Bahnhof Hinwil durch Bernhard Steiner, Besitzer des Steiner-Becks. Anfang August vergangenen Jahres entschied er, dass die Linde seinen Bauplänen in die Quere kommt und beauftragte kurzfristig eine Firma, diese dem Erdboden gleich zu machen.

Die illegale Aktion war bereits in vollem Gange, als die Kantonspolizei intervenierte: Gemäss Baubewilligung der Gemeinde hätte die Linde auf jeden Fall erhalten bleiben müssen. Übrig blieb jedoch nur ein kahler Baumstrunk. Die Bevölkerung rief damals zum Boykott der Steiner-Filialen auf. Ein Entzug der Baubewilligung war eine mögliche Massnahme für die Gemeinde.

Steiner-Beck fällt Linde ohne Bewilligung

07.08.2020

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