Führt das mutierte Coronavirus bald zu weiteren Einschränkungen des Schulunterrichts? Filippo Leutenegger hat Eltern schon einmal vorgewarnt: «Sollte sich die Lage verschärfen, könnte eine Reduktion der Präsenz auf der Sekundarstufe eine Entlastung bringen. Diese Option wird derzeit geprüft», schrieb der FDP-Stadtrat letzten Freitag den Stadtzürcher Erziehungsberechtigten.
Gleichentags liefen bei der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) die Drähte heiss. Der Bundesrat wünschte von der EDK Auskunft betreffend Massnahmen zur Verhinderung von Ansteckungen in Schulen sowie mögliche Alternativen zu einem Verbot von Präsenzunterricht.
EDK prüft Alternativen
Die EDK hat dem Bundesrat nun eine Antwort zukommen lassen. Darin zeigt sie auf, welche Massnahmen die Kantone zum Schutz der Schülerinnen und Schüler, der Jugendlichen und der Lehrpersonen anwenden – und welche Alternativen zu einem vollständigen Verbot des Präsenzunterrichts bestehen.
Sobald der Bundesrat Kenntnis von der Antwort genommen hat, wird die EDK kommunizieren. Dies dürfte gemäss Fahrplan des Bundesrats voraussichtlich heute Mittwoch der Fall sein. Dann werde auch die Zürcher Bildungsdirektorin und EDK-Präsidentin Silvia Steiner dazu Stellung nehmen, sagte ein Sprecher der Bildungsdirektion auf Anfrage.

