Normalerweise hätte der Ski fahrende Teil der Schweiz die Buchung für die anstehenden Sportferien in den Bergen schon vor Monaten erledigt. Doch was ist im Moment schon normal? Die Touristiker berichten seit Monaten von kurzfristigen Buchungen – sofern überhaupt reserviert wird. Die Ausbreitung neuer Virusvarianten in Skiorten – Stichworte Verbier, Wengen und St. Moritz – verunsichern weiter. Die Redaktion hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund ums Buchen zusammengetragen.
Hat es überhaupt noch freie Zimmer?
Mehr als üblich. Laut einer Umfrage des Verbands Hotelleriesuisse vom Dezember rechneten die Berghotels für den Februar mit einer Auslastung von lediglich 40 Prozent. Im Vorjahr waren es 70 Prozent. Auch der Ferienwohnungsanbieter Interhome, der zum Migros-Genossenschaftsbund gehört, berichtet von einem tiefen Buchungsstand. Der Konkurrent E-Domizil dagegen stellt für den Februar keinen Abschwung fest.
In welchem Fall erhalte ich den bezahlten Preis zurück?
Hoteliers und Anbieter von Ferienwohnungen sind hier eigenständig und unterscheiden sich untereinander stark. Rechtlich sind die Touristiker nicht zu einer Rückerstattung verpflichtet, solange sie ihre Beherbergungsleistung erbringen – auch für die Eventualität einer Skigebietsschliessung durch die Behörden oder einen Corona-Ausbruch in der Destination.

