Zu Beginn des neuen Jahres fragen Sie sich zu Recht, wie die Öffentlichkeit der anhaltenden Corona-Bedrohung im 2021 wohl begegnen wird. Kann man ihr Verhalten tatsächlich vorhersagen und beeinflussen? Oder zumindest jenes von Gruppen und darauf basierend auf die Öffentlichkeit schliessen?
Bisher glaubte man, dass die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen dem psychischen, dem emotionalen, dem kognitiven und dem sozialen Bereich eine verlässliche Prognose verunmöglichten. Doch nun präsentieren europäische Wissenschaftler passende Werkzeuge, mit deren Hilfe man zumindest das Verhalten von Menschengruppen vorhersagen kann.
Dies dürfte zu erhöhter Sicherheit bei Grossveranstaltungen führen und auch bei der Pandemie-Bewältigung helfen. Vorausgesetzt, Wissenschafter säen nicht Zweifel an den Aussagen ihrer Kollegen (und bisweilen Konkurrenten).
In der Tat werden Menschen berechenbarer, wenn sie nicht als Individuen, sondern als Teil einer Menschenmenge auftreten. Beispielsweise im Strassenverkehr, in sozialen Netzwerken oder auf Grossveranstaltungen. Doch weshalb dieses unterschiedliche Verhalten?
«E s braucht nur einen geringen Aufwand für die Übernahme der Kontrolle in selbstorganisierenden Systemen. »

