Wegen des geplanten Kreisels beim Kirchenrank erinnern sich Turbenthalerinnen und Turbenthaler derzeit wieder zurück an das Scheuermeier-Haus. Dieses stand nordöstlich der Kirche an der Tösstalstrasse, wo bald der Start zum Kreiselbau erfolgt. Grund genug, sich zu fragen, was es mit diesem Gebäude auf sich hatte.
Recherchiert man im Internet, findet sich dessen Erwähnung in einem Bericht der Kantonalen Denkmalpflege: «Am 5. Juli 1968 beschloss die Gemeindeversammlung Turbenthal den Abbruch des Bauernhauses mit der Versicherungsnummer 442.» Unter dieser Nummer war das Haus registriert. Das war eine Niederlage für alle, die das Haus hatten erhalten wollen. Dazu zählte auch der damalige Gemeindepräsident Rudolf Ott.
Ein Verein, der anpackt
Für Pro Turbenthal hingegen war es ein Erfolg (siehe Box). Im Mai 1967 gegründet, boten über 100 Vereinsmitglieder das Potential, an Gemeindeversammlungen etwas zu bewegen, erzählt Vereinsaktuar Armin Giger. Als Zeitzeuge hielt er anfangs Dezember 2020 in einem Gespräch Rückschau auf damals, als die Strassenführung um den Kirchenrank so eng war, dass hin und wieder ein Transportfahrzeug das Scheuermeier-Haus touchierte.
Pro Turbenthal

