Luzia Blattner sitzt an einem der Tische in der gemütlichen Gaststube, ihre kleine Tochter Emily auf dem Schoss. Die 15-Monatige hat es auf das bereitgestellte Kaffeekonfekt abgesehen. «Soso, kein Mittagessen, dafür aber etwas Süsses», sagt Blattner lächelnd und reicht dem Mädchen eines der Guetzli.
Es ist früher Nachmittag. Die Zimmer sind geputzt, alle Oberflächen Corona-konform desinfiziert und das Frühstücksgeschirr längst weggeräumt. Die Gäste sind alle ausser Haus. Luzi Blattner hat gerade Freizeit von der Arbeit im Hotelbetrieb und geniesst die Momente mit Emily.
Tochter erfreut Gäste
Die Kleine hält ihre Mutter dabei schön auf Trab. « Den ganzen Tag lang herrscht Action», erzählt die 31-Jährige. Auch dann, wenn Gäste da sind. Die Rückmeldungen seien aber durchwegs positiv. «Alle haben viel Freude an ihr. Und auch Emily findet es toll. Sie hat immer wieder jemand Neues zum Spielen, manchmal ein Kind oder gar ein Hund.»
Die meiste Zeit kann Blattner ihre Tochter in den «Adler» mitnehmen. Steht viel Arbeit an, passen ihr Mann oder die Grosseltern auf das Mädchen auf.

