Wegen einer Rauchentwicklung im Pflegezentrum in Bauma ist es am Mittwochvormittag zu einer Teilevakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner gekommen. Das teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Drei Angestellte des Pflegezentrums mussten medizinisch überprüft werden. Verletzt worden sei aber niemand.
Kurz vor 9.30 Uhr stellten Mitarbeiter des Pflegezentrums eine Rauchentwicklung im Bereich eines Elektroverteilers fest. Die im betreffenden Abschnitt im zweiten Obergeschoss anwesenden Personen wurden durch die Mitarbeitenden umgehend in Sicherheit gebracht. Wie die Kantonspolizei weiter schreibt, entstand an der Elektroinstallation ein Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten nach rund zwei Stunden wieder in die Etage zurückkehren.
Grosse Aufregung
Neben der Kantonspolizei musste auch die Feuerwehr Bauma ausrücken. Laut Kommandant Beat Bosshard beschränkte sich der Einsatz der 30 Feuerwehrleute aufs Lüften, Beobachten und Kontrollieren. «Bei einem Brandalarm in einem Pflegezentrum werden natürlich viele Kräfte aufgeboten», erklärt er die Grösse des Aufgebots.
Die Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg rückte mit der Autodrehleiter an, welche letztlich aber nicht benötigt wurde. Der Einsatz der Feuerwehr Bauma dauerte etwa bis 11.30 Uhr. «Die Aufregung war grösser als der effektive Einsatz», sagt Bosshard.

