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Politik

Bauherren wollen in Wila Mehrgenerationenwohnen fördern

Die Pläne für die neue Überbauung im Ghöngg nehmen Form an. Bauen ist dort zwar nicht ganz ohne. Doch: «Wir wissen, was auf uns zukommt – und machen es trotzdem», sagt der involvierte Architekt Elias Furrer.

Seit Mitte Dezember ragen im Wilemer Ghöngg, direkt an der Schalchenstrasse, grosse Bauprofile in die Höhe. Hier sollen in den kommenden Jahren mehrere Ein- und Reihenfamilienhäuser für bis zu 35 Parteien entstehen. Die Bauherrschaft liegt bei der Handwerkergemeinschaft Talblick, einem Zusammenschluss regionaler Firmen (siehe Box).

Das rund 9000 Quadratmeter grosse Bauland hatte sie 2019 für 4,15 Millionen Franken von der Gemeinde Wila erworben. Mit an Bord sind unter anderem Elias Furrer von der Architektengruppe 4 Immo AG und Fabian Scheibling von der Schindler und Scheibling AG.

Prägendes Quartier

Scheibling ist zuständig für die Baulandentwicklung und den Verkauf schlüsselfertiger Häuser. Wie er erklärt, sind die Gebäude im Ghöngg als einheitlicher Wohnpark vorgesehen. «Der Gestaltungsplan der Gemeinde schreibt vor, dass ein prägendes Quartier entsteht.» So müssten die Häuser entlang bestimmter Fluchten ausgerichtet sein und dürften nicht frei auf dem Gelände stehen.

Entsprechend haben die fünf Miteigentümer die Landflächen untereinander aufgeteilt. Fabian Scheiblings Firma will in der oberen Geländehälfte sieben Einfamilienhäuser realisieren, die später zum Verkauf ausgeschrieben werden. Die restlichen vier Eigentümer planen für die untere Hälfte vier Blöcke an je drei Reihenhäusern, die vermietet werden sollen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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