Am Ortsrand von Wildberg steht das Haus der Stille und Einkehr. «Hier sollen unsere Gäste zur Ruhe kommen und Stille erleben können», erklärt Christoph Erb. Zusammen mit seiner Frau Karin leitet er das Haus und dessen Hotelbetrieb. Und die beiden sind mitverantwortlich, dass das Angebot bis heute besteht.
Angefangen hat alles vor über 40 Jahren. «Von 1973 bis 2013 haben Schwestern aus dem unabhängigen evangelischen Orden der Diakonissinnen aus Riehen hier gelebt und das Haus der Still geführt», sagt Karin Erb. Während dieser Zeit waren sie und ihr Mann zu verschiedenen Gelegenheiten zu Gast im Haus – beispielsweise für Exerzitien. Das sind geistliche Übungen abseits des alltäglichen Lebens.
Leben, beten, arbeiten
2013 haben die Riehener Schwestern beschlossen, ihren Aussenstandort im Zürcher Oberland zu schliessen. Das brachte die Erbs auf eine Idee: «Wir wollten diesen Rückzugsort unbedingt erhalten», so der Hausleiter. Zusammen mit der Stiftung in Riehen habe man eine Lösung gefunden, damit das Haus gepachtet und als Haus der Stille weiter betrieben werden konnte.
«Wir haben aber ganz klar einen geistlichen und diakonischen Auftrag.»
Christoph Erb, Leiter Haus der Stille und Einkehr

