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Politik

«In Pfäffikon setzen wir auf Familien und Autofahrer»

Frittierte Hähnchen, Burger, Pommes: All das kriegt man im US-amerikanischen Restaurant «Popeyes». Am Freitag öffnete die zweite Schweizer Filiale ihre Tore in Pfäffikon.

Ein oranger Farbfleck im Pfäffiker Industriegebiet – so könnte man das auf Poulet spezialisierte Restaurant Popeyes bezeichnen. An den Wänden prangt das orange Logo, Ballone und Fahnen im gleichen Farbton markieren den Eingang. Einen Monat, nachdem die erste Schweizer Filiale der US-amerikanischen Kette in Oerlikon eröffnet hat, wurde am Freitag auch im Zürcher Oberland der Betrieb aufgenommen.

Um 11 Uhr sollte es offiziell losgehen. Der Start verlief jedoch holprig: Um 10.30 Uhr wuselten die Mitarbeiter noch immer im und um das Gebäude herum, brachten letzte Blachen an und versuchten, den Boden sauber zu halten. Kurz nach 11 Uhr, die ersten Gäste scharten sich bereits um den Eingang, wurde noch die Leuchtschrift angebracht.

Für Nils Engel, Franchisenehmer der Pfäffiker Filiale, ist das jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Er war sichtlich gut gelaunt an diesem Vormittag: «Endlich ist es soweit, darauf haben wir lange hingearbeitet.» Ob in der Stadt oder auf dem Land, er ist überzeugt davon, dass «Popeyes» laufen wird. «In der Stadt sind junge Erwachsene unser Zielpublikum. Hier in Pfäffikon setzen wir auf Familien und Autofahrer, die gleich weiter müssen.»

An der Eröffnung bestätigte sich diese Aussage: Die allerersten Gäste in der Pfäffiker Filiale waren drei Kinder und ihre Mütter. In der Warteschlange standen fast nur Teenager, die mit Velo und Mofa angereist waren und Eltern mit Kindern. Kurz nach 11.30 Uhr stauten sich die ersten Fahrzeuge im Drive-In. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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