Die Hofdame ist schon wieder aus Pfäffikon abgereist
Seit einigen Wochen will der Ausliker Landwirt Remo Bosshard im TV-Format «Bauer, ledig, sucht…» die Frau fürs Leben finden. Erster Besuch hat er schon gehabt, «Hofdame» Lea hat eine Zeit bei ihm und seiner Familie verbracht. Innert weniger Tage sei sie im ans Herz gewachsen, so der 19-Jährige in der Sendung auf 3+, die gestern Donnerstagabend über den Bildschirm flimmerte.
Als jüngster Teilnehmer in der Geschichte der Sendung, ist Remo noch stark auf den Rat seiner Eltern angewiesen. So sucht er in der jüngsten Folge das Gespräch mit seiner Mutter – und bei ihr läuten die Alarmglocken. «Ich weiss, er kommt wirklich nur, wenn er ein gröberes Problem hat.»
Das gröbere Problem ist in diesem Fall ein Erlebnis von Lea, das zu einer Essstörung geführt habe, wie sie Remo kurz zuvor unter Tränen gestanden hatte. Diese sei zwar überwunden, beeinflusse ihr Leben aber weiterhin. Wie er mit dieser Information umgehen soll, wisse er nicht, gesteht Remo – ebenfalls den Tränen nahe. Und Mami weiss Rat: «Du musst ihr jetzt Halt geben und zeigen, dass du für sie da bist. Du musst stark sein für sie.»
«Ich würde gerne nach Hause gehen. Es geht mir überhaupt nicht gut.»
Lea zu Remo
Dies nimmt sich Remo zu Herzen und will noch einmal mit der 22-Jährigen reden. Doch Lea scheint alles zu viel. Das ehrliche Gespräch mit Remo habe einiges in ihr aufgewühlt. «Ich würde gerne nach Hause gehen. Es geht mir überhaupt nicht gut», gesteht sie Remo. «Es ist nicht wegen dir, sondern wegen mir.»
Ein Satz, der wohl für viele sehr negativ besetzt ist, doch Remo zeigt Verständnis. «Ich habe ja gesehen, wie es dich mitgenommen hat, als wir geredet haben.» Trotzdem sei es schade, dass er nicht helfen könne. Und für den jungen Gentleman ist klar: «Wenn du möchtest, fahre ich dich noch nach Hause.»
In Kontakt wollen sie bleiben. «Du kannst mich jederzeit anrufen oder vorbeikommen» – ein Angebot, das sich Lea zu Herzen nehmen werde. Er sei ein «mega Lieber und Sympathischer», sagt sie im anschliessenden Interview, es sei «lustig und cool» mit ihm gewesen. «man kann nur hoffen, dass die beiden es irgendwann miteinander wieder lustig haben», so der Moderator aus dem Off.
Die Hofwoche sei zwar kurz gewesen, aber wenigstens hätten sie es versucht, so das Fazit von Remo. Und so reiten die beiden zwar nicht zusammen in den Sonnenuntergang, aber zumindest in Remos rotem Audi in Richtung Frauenfeld. Und Züriost weiss: Die beiden haben auch heute noch Kontakt.
