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Politik

Waldflucht bringt Tiere und Jäger in Bedrängnis

Viele Menschen haben aufgrund von Corona die Natur neu entdeckt. Das hat Auswirkungen auf das Verhalten der Wildtiere und stellt Jäger in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen.

Viele Reviere im Kanton Zürich haben offenbar Probleme, die Vorgaben des Kantons bezüglich des Rehwildabschusses zu erfüllen. Das berichtete Ende November der «Landbote».

Nur für Rehe werden kantonale Minimalabschüsse vorgegeben, weil das im gültigen Jagdgesetz von 1929 so festgehalten ist. «Damals war dies die vorherrschende Wildart», erklärte Jürg Zinggeler von der kantonalen Abteilung Fischerei und Jagd damals.

Viel Mehraufwand

Im Tösstal ist man bezüglich der Abschusszahlen zwar auf Kurs. Das war aber nur mit sehr viel Mehraufwand möglich, wie eine Nachfrage bei Jägerinnen und Jägern zeigt.

«Im Schnitt haben die 36 Reviere das vom Kanton festgelegte Minimum beim Rehwild erreicht.»

Melitta Maradi, Obfrau des Jagdbezirks Zürcher Oberland 

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