Gemeindepräsident Christoph Hitz konnte am Montagabend 59 Stimmberechtigte in der reformierten Kirche Hittnau zur Budget-Gemeindeversammlung unter Covid-19-Schutzmassnahmen begrüssen.
Während die Geschäfte der Politischen Gemeinde einigermassen schlank passierten, ergab sich bei den Geschäften der Schulgemeinde mehr Diskussionsbedarf. Die Schule budgetiert bei einem Aufwand von 9,64 Millionen Franken und einem Ertrag von 9,16 Millionen Franken für 2021 einen Aufwandüberschuss in Höhe von 485'000 Franken.
Zweiter Schulbus, mehr Klassenassistenz
Die Schulbehörde beantragte zudem die Erweiterung bei den Klassenassistenzen. Neu soll dieses unterstützende Angebot 100 Stellenprozente betragen, bisher waren es 40 Stellenprozente. Referentin Andrea Ott (Forum Hittnau), Vizepräsidentin der Schulpflege, erläuterte die Vorteile dieser Einrichtung, die darauf abziele, die Unterrichtsqualität für alle Beteiligten zu steigern, gleichzeitig aber auch die Kosten für Sonderschulungen zu mindern. Der für dieses Vorhaben jährlich wiederkehrende Kredit in Höhe von 100'000 Franken wurde ohne Einwände gutgeheissen.
Beim Investitionsvorhaben für einen zweiten Schulbus legte die Rechnungsprüfungskommission (RPK) ihr Veto ein. In ihrem Änderungsantrag schlug sie dem Souverän den Verzicht auf einen zweiten Schulbus vor. Damit und mit den sich daraus ableitenden Folgekosten könne das Budget 2021 um rund 100'000 Franken entlastet werden. Die RPK monierte, dass sich Aufwände und Erträge bei der Schulgemeinde in die falsche Richtung entwickelten.

