Gemeindepräsident Ernst Kocher (SVP) freute sich, dass in dieser Corona geprägten Zeit doch 43 Walderinnen und Walder gekommen waren, um ihre politischen Rechte wahrzunehmen. Von Gemeindeschreiber Martin Süss mit genügend Abstand platziert wurden den Anwesenden nochmals die Verhaltensregeln erklärt.
Zu befinden hatten sie einzig über das Budget 2021 und den Steuerfuss. « Während des Budgetprozesses im Sommer wussten wir noch nicht, was auf uns zukommt » , eröffnete Finanzvorsteher Urs Cathrein (FDP) seine Ausführungen. Es sei denn auch ein Budget mit vielen Fragezeichen und noch wisse man nicht, was die neuen Ankündigungen vom 8. Dezember bedeuteten.
Mehr Geld aus dem kantonalen Topf
Die Erfolgsrechnung mit Aufwendungen von 67'640'500 Franken und Erträgen von 48'942'700 Franken präsentiert sich mit einem durch Steuern zu deckenden Aufwandüberschuss von 18'697'800 Franken. Bei einem unverändertem Steuerfuss von 122 Prozent und einem mutmasslichen Steuerertrag von 18'910’00 Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von 212'200 Franken.
Dank der höheren kantonalen Steuerkraft steige der Finanzausgleich um 2 Millionen Franken, doch würde dieser Mehrertrag fast gänzlich durch die Pandemie kompensiert, erklärte Cathrein. « Wir haben uns an die kantonalen Empfehlungen gehalten und den Steuerertrag um 6 Prozent heruntergesetzt. Die Auswirkungen der Pandemie können wir aber noch nicht abschätzen. » Auch wie sich die Grundstückgewinnsteuer entwickeln werde, sei schwer voraussehbar. « Es kann sein, dass man Käufe verschiebt oder diese gerade jetzt tätigt. Doch wir wissen es nicht. »

