Die zweite Corona-Welle hat das gesellschaftliche Leben wieder zum Stillstand gebracht. Darunter leidet sogar der Samichlaus. Pünktlich zum 6. Dezember hin, sollte er eigentlich Sack und Pack bereitmachen und mit seinem Schmutzli in den warmen Stuben der Familien vorbeischauen.
Doch ganz so einfach ist es heuer nicht. Die aktiven Chläuse mussten abwägen, ob sie die Besuche absagen oder der Situation anpassen sollen. Im Tösstal betrifft das besonders die Chlausgruppe vom Turnverein Wila. Anfang Dezember sind die Mitglieder jeweils als Zweiergespanne aus Samichlaus und Schmutzli in der Region unterwegs.
Eine Familie pro Besuch
«Grundsätzlich machen wir Besuche», sagt Chlausgruppen-Verantwortlicher Simon Weber. Man habe sich den Entscheid aber lange überlegt. Ausschlaggebend war schliesslich, dass Chläuse und Helfer in keine Risikogruppe fallen.
Gleichwohl wird grossen Wert auf die Sicherheit gelegt. So schauen Samichlaus und Schmutzli vom 4. bis 7. Dezember nur bei einer Familie auf einmal vorbei. Haushaltsübergreifende Besuche sind nicht möglich. Auf Einsätze bei Firmenanlässen oder anderen Feiern verzichtet die Chlausgruppe Wila dieses Jahr ganz.

