Rund 400 Patienten lagen in den vergangenen Tagen mit einer Covid-Erkrankung in Zürcher Spitälern. Noch habe man alles im Griff, noch könne man die Kapazitäten jederzeit erhöhen, wenn dies erforderlich sei, hiess es vonseiten der Gesundheitsdirektion und der Spitäler jeweils an Medienorientierungen.
Nun scheint dieser Moment gekommen zu sein. Wie die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mitteilte, hat sie zusätzliche Spitalkapazitäten aktiviert. Konkret bedeutet dies, dass neu auch Spitäler, die bislang nicht die Hauptlast tragen mussten, stärker in die Pflicht genommen werden.
Schwer Erkrankte werden in Zentren verlegt
Es handelt sich dabei um sogenannte Covid-C-Spitäler. Sie versorgen derzeit ausschliesslich Patienten, die erst im Spital am Coronavirus erkrankt sind, oder aber Personen, die sich selbst eingewiesen haben. Solche Patienten werden nur bei schwerer Erkrankung in eines der dafür vorgesehenen Covid-A- oder Covid-B-Spitäler verlegt.
Zu diesen gehören einerseits die grossen Krankenhäuser wie das Universitätsspital Zürich, das Kantonsspital Winterthur, das Stadtspital Triemli und Waid sowie die Klinik Hirslanden. Andererseits zählen spezialisierte Einrichtungen wie das Kinderspital und die regionalen Gesundheitsversorger wie das Spital Limmattal, das See-Spital Horgen, die Spitäler Zollikerberg, Männedorf, Bülach, Uster und Wetzikon dazu.

