Ustermer Reformierte im Plus
Die evangelisch-reformierte Kirchgemeindeversammlung hat kürzlich das Budget 2021 mit zwei Änderungen genehmigt.
Wie die Kirchenpflege am Montag mitteilte, schliesst das bereinigte Budget mit einem Ertragsüberschuss von 31’000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 4’013’800 Franken und einem Ertrag von 4’044’800 Franken. Der Steuerfuss wurde auf 11 Prozent belassen.
Ursprünglich grösseres Plus
Das ursprüngliche Budget sah einen Ertragsüberschuss von 74’800 Franken vor. Im Voranschlag waren gemäss Mitteilung 100’000 Franken für einen Planungskredit zur Erstellung eines Mehrfamilienhauses an der Sonnhaldenstrasse 40 in Uster budgetiert.
Gemäss Finanzverordnung der Landeskirche Zürich sei das Finanzvermögen so zu bewirtschaften, dass sich langfristig Erträge erzielen lassen, schreibt die Kirchenpflege. Dies verpflichte die Kirchgemeinden angesichts rückläufiger Steuereinnahmen und Mitgliederzahlen und zwecks Weiterführung des Kerngeschäftes, zusätzliche alternative Einnahmemöglichkeiten zu erschliessen.
Kirchenpflege krebst zurück
«Nach der Präsentation des Geschäftes zeigten jedoch die regen Wortmeldungen, dass die Meinungen zu diesem Investitionsposten schon vorgängig gemacht worden sind», heisst es weiter. Auch nach Meinung der Rechnungsprüfungskommission müsste beim Planungskredit zuerst eine Grundsatzdiskussion stattfinden. «Ansonsten besteht ein zu grosses finanzielles Risiko, dass das Projekt an der Urne abgelehnt wird.»
Im Anschluss an diese Debatte habe die Kirchgemeindeversammlung der beantragten Streichung des Investitionsbetrags von 100’000 Franken mehrheitlich zugestimmt.

