Die Wetziker wollen künftig ökologischer heizen. Sie stimmten dem Gegenvorschlag zur «Fernwärme-Initiative» mit 4982 Ja-Stimmen zu 820 Nein-Stimmen deutlich zu. Die Vorlage war bei den Parteien breit abgestützt. Einzig die SVP fasste die Nein-Parole, da für sie bezüglich Fernwärme in Wetzikon noch zu viele offene Fragen bestünden.
Ziel des angenommenen Gegenvorschlags ist die Umwandlung der heute grösstenteils auf den fossilen Energieträgern Öl und Gas basierenden Wärmeversorgung hin zu einer CO2-armen Versorgung.
«Über allen Erwartungen»
Ihren Ursprung hat die Vorlage in der Maturarbeit von Benjamin Walder (Grüne). Diese mündete in der «Fernwärme-Initiative», die 2018 eingereicht wurde. Bei Walder ist die Freude über das Ergebnis gross: «Es ist phänomenal. Das Resultat liegt über allen Erwartungen», sagt er. Es sei super, dass sich die jahrelange Arbeit gelohnt habe. «Das zeigt, dass man auch als ‹unbedeutender› Gymischüler etwas erreichen kann.»

