Als die Corona-Pandemie im Frühling die Schweiz erstmals im Griff hatte, schossen die Angebote von freiwilligen Helfern überall aus dem Boden. «Am Schluss gab es sogar mehr Leute, die helfen wollten, als es gebraucht hat», sagt Dagmar Anderes. Sie leitet seit einem Jahr die Benevol-Fachstelle Zürioberland mit Sitz in Pfäffikon. Das Zentrum für freiwilliges Engagement hat sich die Beratung und fachliche Unterstützung von Organisationen, Vereinen und Gemeinden in Sachen Freiwilligenarbeit auf die Fahne geschrieben.
«Doch was schnell entsteht, flacht auch schnell wieder ab», sagt Anderes. Gerade was die Aufrufe in den sozialen Netzwerken angeht, sei von diesem Anstieg mittlerweile nicht mehr viel übrig. Es seien denn auch die bewährten Angebote, die weiterhin die Koordination von Freiwilligenarbeit übernehmen.
Inputs von Vereinen
Für die Fachstelle war es aufgrund der Corona-Pandemie kein einfaches Jahr, sich in diesem Feld zu etablieren. «Wir sind immer noch an der Aufbauarbeit und im Findungsprozess», sagt Anderes. Viele Schritte seien jedoch getan. «Wir konnten bereits einige Kurse anbieten, bei denen wir auch viel gutes Feedback erhielten.»
Dabei seien die Inputs von den Teilnehmern, zu welchen weiteren Themen noch Informationen gewünscht sind, äusserst wertvoll. «So planen wir nun etwa Kurse zur konkreten Suche nach Vorstandsmitgliedern oder für Revisoren.» Auch für die Organisationen und Vereine seien diese Anlässe eine Chance, sich zu vernetzen.

